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Die Big Cats

Die Chassis-Baureihe Mark VII – Mark IX (1950 – 1961)

Die Chassis-Baureihe basierte auf dem JAGUAR Mk V, der sich nur unwesentlich von dem letzten SS-Jaguar Vorkriegsmodell (später Mk IV genannt) unterschied und hatte deshalb noch einen separaten Rahmen (Chassis) unter ihrer Karosserie.
Ihre beeindruckende Erscheinung wurde oft mit Bentley verglichen, jedoch wurde sie in der Literatur als „sportlicher“ bezeichnet.

JAGUAR Mk VII (Oktober 1950 – September 1954)


 geteilte Frontscheibe
 komplette Abdeckung der Hinterräder (Spats)
 Luftklappen seitlich hinter Vorderrädern
 dreigeteilte Scheinwerfer
 kleine Heckleuchten
 schmaler Kühlerrahmen mit SS-Jaguar-Markenzeichen
 Winker als Fahrtrichtungsanzeiger
 eingebaute Zusatzscheinwerfer unter den Hauptscheinwerfern
 Trommelbremsen
 Einfarbenlackierung

 

JAGUAR Mk VIIM (Oktober 1954 – Juli 1957)


 geteilte Frontscheibe
 komplette Abdeckung der Hinterräder
 kleine Heckleuchten
 ungeteilte Scheinwerfer
 Blinker statt Winker
 runde Horn-Ziergrills unter den Scheinwerfern
 separate Zusatzscheinwerfer auf der Stoßstange
 Trommelbremsen
 Einfarbenlackierung

 

JAGUAR Mk VIII (Oktober 1956 – Dezember 1959)


 ungeteilte Frontscheibe
 ausgeschnittene Abdeckung der Hinterräder
 geschwungene seitliche Chromzierleisten
 kleine Heckleuchten
 breitere Kühlermaske mit Markenzeichen
 runde Horn-Ziergrills
 separate Zusatzscheinwerfer auf der Stoßstange
 Trommelbremsen
 Zweifarbenlackierung auf Wunsch

JAGUAR Mk IX (Oktober 1958 – September 1961)
 ungeteilte Frontscheibe
 ausgeschnittene Abdeckung der Hinterräder
 geschwungene seitliche Chromzierleisten
 größere verchromte Heckleuchten (bei späten Mk IX)
 runde Horn-Ziergrills
 separate Zusatzscheinwerfer auf der Stoßstange
 Scheibenbremsen
 Zweifarbenlackierung auf Wunsch

Die Monocoque-Baureihe (1961-1971) JAGUAR Mk X und JAGUAR 420G

Die Monocoque-Baureihe war eine komplette Neuentwicklung mit einer der
ersten selbsttragenden Jaguar-Karosserien, die im Vergleich zum Vorgänger
wesentlich flacher, gestreckter und eleganter gestaltet wurde.

JAGUAR Mk X 3.8 (Oktober 1961 – August 1964)


 ohne seitliche Chromzierleisten
 ungeteilter Kühlergrill
 Armaturenbrett ohne Polsterung

 

JAGUAR Mk X 4.2 (Oktober 1964 – Dezember 1966)


 äußere Unterscheidung zum 3.8ltr nur durch Typenschild auf Kofferraumdeckel

 

JAGUAR 420G (Oktober 1966 – Juni 1970)

Der JAGUAR 420G als Nachfolger des JAGUAR Mk X besaß dessen riesige Karosse und unterschied sich (bis auf von außen unsichtbare Details) nur durch den neuen Namen, der den Hubraum ausdrückte und zwecks Unterscheidung vom kleineren 420 ein „G“ für „Grand“ oder „Great“ erhielt. Oder sollte es vielleicht sogar „Giant“ heißen? Spitzname war jedenfalls „Big Gee“ (Patten parties to Goodwood).


 Karosserie wie Mark X
 seitliche Chromzierleisten mit integrierten vorderen Blinkleuchten
 verstärkte Mittelstrebe im Kühlergrill
 gepolsterte Armaturenbrettabdeckung mit integrierter zentraler Zeituhr
 Zweifarbenlackierung auf Wunsch

 

Warum gab es keinen JAGUAR Mk VI ?


Nach dem Mk V (1948-1951) übersprang Jaguar die nachfolgende Ziffer. Als Grund wird vermutet, dass bei der Vorstellung des Jaguar Mk VII bereits der Bentley Mk VI auf dem Markt war und da der Jaguar Mark VII unzweifelhaft große Ähnlichkeiten zu diesem Bentley zeigte, wollte man Verwechslungen vermeiden.

 

Der 420 wird oft mit dem 420G verwechselt. Welche Unterschiede gibt es?

  420 mit sichtbarer B-Säule
  420 mit rechteckigen Horn-Ziergrills
  420 mit seitlichen Tankklappen
  420 mit Motorhaube
  420 ohne seitliche Chrom-Zierleisten
  420 ohne Picknick-Tische in den Rückenlehnen der Vordersitze

 

  420G ohne sichtbarer B-Säule
  420G mit runden Horn-Ziergrills (wie Mk9)
  420G mit oben liegenden Tankkklappen
  420G mit nach vorn klappbarem Vorderteil (ähnlich E-Type)
  420G mit seitlichen Chrom-Zierleisten
  420G mit Picknick-Tischen in den Rückenlehnen der Vordersitze